Die erste Tour mit der FTR Rally

Direkt nachdem ich die Rally abgeholt hatte, habe ich mich auf den Weg nach Sachsen gemacht, um dort Freunde zu treffen. Einen Großteil der Strecke fuhr ich über die Autobahn und mir ist sofort aufgefallen, wie bequem die Sitzposition und auch der Sattel ist. Meine Freunde fahren ebenfalls Motorrad und kennen sich natürlich entsprechend gut aus im Hinterland von Sachsen. Vor allem was kleine Straßen abseits des Asphalts betrifft. Die Sonne schien und es war ein herrlicher Tag für eine Tour.

Nach einem kurzen Stück Asphalt bogen wir auf eine Schotterstraße zwischen zwei Roggenfeldern ein. Es hatte in letzter Zeit nicht geregnet und da wir recht zügig unterwegs waren wirbelte hinter uns nur so der Staub auf. Vom Schotter ging es in den dichten Wald. Der Waldweg wurde immer schmaler und mehr und mehr von Rinnen und Furchen durchzogen. Um die richtig tiefen Schlaglöcher manövrierte ich die Rally so gut es eben ging herum, über die dicken Baumwurzeln fuhr ich einfach drüber. Das kann unmöglich eine offizielle Straße sein. Falsch gedacht! Meine Freunde erklärten mir, dass die Wald- und Feldwege hier offizielle Verbindungsstraßen zwischen den Ortschaften sind und daher auch die Straßenverkehrsordnung gilt, d.h. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Rechts-vor-Links-Regelungen etc. Nachdem die Wege aber teilweise in keinem guten Zustand sind, fahren hier kaum Autos. Doppelt gut also. Offroad fahren ohne Verkehr. Knapp 100 km haben wir an dem Tag zurückgelegt und das wenigste davon auf Asphalt.

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Für mich war die erste Tour mit der Rally der perfekte Praxistest. Die Stollenreifen hatten sowohl auf Schotter als auch den Waldwegen super Grip und wie schon mal zu Anfang erwähnt: Die Sitzposition ist einfach perfekt. Egal welche Wege ich durch Europa nehmen werde, die Rally wird sie alle meistern.

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